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Die KnochenbrecherForum der 7.Rotte der Knochenbrecherbrigade
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Immortal - Beiträge zur Lösung der leidigen Elfenfrage
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| Lieblingsrassen :: [Steele Bros. Private Eyes] James 'Jimmy' Steele |
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| Stimmen insgesamt : 7 |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 03 Feb 2007 19:12 Titel: Immortal - Beiträge zur Lösung der leidigen Elfenfrage |
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Die Darstellung von Angehörigen des anderen Geschlechts oder eines anderen Alters ist ja schon schwer genug. Aber nichmenschliche Wesen und dann auch noch unsterbliche welche?
Eigentlich geht es mir darum, diese vorpubertären Superhelden auch in einer anspruchsvolleren Fantasy darzustellen.
Kurzer historischer Exkurs: Was ist ein Elf?
Am Anfang stehen die Alben der germanischen Sagenwelt und die Sagengestalten der Kelten. Mit zukunftsweisender deutscher Gründlichkeit haben die Germanen ordentlich zwischen Göttern, Riesen, Menschen und Alben unterschieden. Alben sind unterirdische Schatzwühler, Zauberer und Schmiede. Also ganz die Vorfahren der Zwerge in der Fantasy.
(Demütigend, was, Dinnz?)
Aber hier kommt der inselkeltische Tuatha de Danann - Faktor ins Spiel. Sie sind das letzte Volk, das Irland vor der Ankunft der Iren bewohnt hat, beinahe Götter, und ziehen sich vor den Iren in die Anderswelt zurück, wo sie in ewiger Jugend weiterleben. Achtung, jetzt kommt das Problem: Die Anderswelt ist durch die alten Grabhügel zugänglich; sie liegt quasi unter den Hügeln.
Dann erobern germanische Stämme große Teile der Inseln. Die interkulturelle Katastrophe ist perfekt. Sind die Unterirdischen jetzt Zwerge oder (Halb-)Götter?
Mit britischem Stil wird die Frage einfach ignoriert. Man ist ohnehin jetzt christlich, das spielt das alles keine Rolle mehr. Bis ein Herr Tolkien auftaucht (er war nicht der erste, der sich an der fantastischen Saga versuchte, aber EINER DER ERSTEN und obendrein recht erfolgreich.
Papa Elb: J.R.R. von der Mittelerde-Connection
Tolkien war Linguist. Seine Begeisterung für die Vorläufer der englischen Sprache brachte ihn dazu, nach ihrem Vorbild eine eigene Sprache zu entwickeln. Zu dieser Sprache erfand er eine Spezies, die sie sprechen sollte: Die ElBen. Er entlieh Namen aus der germanischen Sage und beschrieb sie nach dem Vorbild der Tuatha de Danann als das ältere, mächtigere Geschlecht.
Was weitgehend unbekannt geblieben ist: Zu den Elben hat er später in einer ruhigen Minute die Geschichte ihrer Welt über einige Jahrzehntausende hinweg aufgeschrieben und noch ein paar eigene Rassen und Sprachen erfunden. War aber nur so eine Fingerübung, damit die Elben was hatten, über das sie miteinander reden konnten.
Und dann kamen Rollenspieler und minderbegabte Fantasy-Autoren. Und Tolkien sah nicht mehr, dass es schlecht war. Und das war gut so.
Die haben dann das heute von vielen Mitgliedern dieses Forums wenig geschätzte Crossover
Ökohippie/schöngefönter Arier/Superheld
verbrochen. Die Frage ist:
Was kann man da machen?
Zuletzt bearbeitet von Marten am 01 Sep 2008 0:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 03 Feb 2007 19:35 Titel: |
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Ein guter Ausgangspunkt ist, glaube ich, der Faktor "Unsterblichkeit".
Wie sieht eine Kultur unsterblicher Wesen aus? Stellt euch vor, Imhotep hätte nach den Versuchen mit den Pyramiden nicht aufgehört zu konstruieren ... UPS, Pyramiden sind doch GRABMÄLER. Hmm. Also keine Pyramiden.
Ok. Nehmen wir Aristoteles. Er hört einfach nicht auf zu philosophieren. Noch als gefeiertes Genie im Jugendalter (nicht mal 2000 Jahre alt) widerlegt er den Jungspund Darwin durch nackte Autorität. Auch nicht so prickelnd.
Die überwältigendste Erfahrung für Elfen wird wohl die Vergänglichkeit sein. Ein Elf kann ein Haus aus Titanstahl bauen und zusehen, wie es zu nichts zerfällt. Er muss sich unglaublich fremd in einer Welt fühlen, in der alles sich ständig ändert und vergeht. Alles zerrinnt ihm wie Wasser zwischen den Fingern.
Was treibt ihn an?
Und wo wir grad bei Trieben sind: Wie steht´s mit der Fortpflanzung? Wirklich nötig ist sie nur ganz zu Beginn - ähem - warum sollten sich überhaupt aus unsterblichen Eidechsen höhere Lebensformen entwickeln? Und wenn sie sich entwickelt haben, in welcher Beziehung stehen sie zu Menschen?
Wie weit geht ihre Erinnerung? Ihre Körperbeherrschung? Ihr Wissen?
Was verhindert die totale Verelfung des Planeten?
Irgendwelche Ideen? |
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Bram Träger der Beleidigung Gottes

Anmeldungsdatum: 10.05.2006 Beiträge: 595 Wohnort: Germanisch-Colonia

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Verfasst am: 04 Feb 2007 14:53 Titel: |
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OHHHHH JA, aber die darf ich hier nicht kund tun, denn diese sind rassistisch und laut Verhaltensregeln würde ich sie dem dritten Unterpunkt zuschreiben.
Also versuche ich es anders: Sie werden aussterben!!!
1. Begründungsansatz:
Nehmen wir als vergleichbare Lebewesen steinalte Mammutbäume. Keine natürlichen Feinde, kein Sturm und kein Waldbrand schadet ihnen wirklich. Kein Grund sich evolutionär weiter zu entwickeln. Auch kein Grund, sich wie die Kanninchen zu vermehren und über die Welt auszubreiten.
Aber irgendwann kommen diese aufrecht gehenden Affen und haben Dinge in der Hand, mit denen sie nicht nur die Rinde vom Stamm kratzen, sondern mit vielen Arbeitern und vereinten Kräften sägen sie den Baum einfach ab.
Gerechnet auf sein Lebensalter blieb dem Baum damit recht wenig Zeit sich zu wundern. Und es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass der Bestand an Mammutbäumen sich in den letzten 200 Jahren nicht zu seinem Besten verändert hat.
2. Begründungsansatz:
Irgendwann merkt ein Schön-gefönter, dass die Menschen in ihrer Kannickelmentalität ein echtes Problem für ihre Löwenzahnfelder werden. Sie beschließen wirklich, sich gegen den Lauf der Dinge zu stellen und greifen zu den Waffen. Natürlich sind die Fortpflanzungswütigen die besseren Kriegstaktiker, denn sie haben schon immer Schlachten geschlagen, erst gegen die Natur zwecks Erlegen der fleischlichen Nahrung, als das nicht mehr ausreichte, haben sie sich gegenseitig vermöbelt.
Wie auch immer das passieren kann, aber die Warmduscher schaffen es ihre Verluste zu reduzieren und sich mehr und mehr als Herrenrasse aufzuführen.
Es passiert das, was schon bei uns im Kindergarten passiert ist: Der blöde Idiot aus der anderen Gruppe und du schließen sich zusammen, um dem Neuen, der zwei Jahre älter, gewaltbereit und auch noch zwanzig Kilo schwerer ist als ihr eins aufs Maul zu geben.
Die Folge ist ein Schulterschluss der Ork, Troll, Menschen und all der anderen unterpreviligierten Rassen, um den Vegetariern mal richtig ne Lektion zu erteilen.
3. Begründungsansatz:
Wie der moderne Mensch herausgefunden hat, sind es die flexiblen und anpassungsfähigen Rassen, die am Besten irgendwo Fuß fassen.
So sind Ratten die ersten Säugetiere gewesen, die sich auf atomar verseuchtem Gebiet dauerhaft angesiedelt haben.
Ich denke, das reicht für´s Erste! _________________ Bram von Adel
Feldwüterich der 7. Rotte der Knochenbrecherbrigade |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 04 Feb 2007 16:45 Titel: |
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Na dann mach ich mich doch mal als alter Spitzohrenträger zum Advocatus Diaboli:
1. Widerlegung von Brams erstem Begründungssatz
Elfen sind dem Tierreich näher als dem Pflanzenreich. Ein passenderer Vergleich wären also z.B. Haie oder Krokodile, die sich ebenfalls seit dem ein oder anderen Jahr erfolgreich einer ernstzunehmenden Evolution widersetzen. Man statte diese Tiere mit einem dem Menschen vergleichbaren technischen Level aus (wie es die Elfen in der Fantasy haben) und schon stellt sich die Frage, wer hier ausstirbt.
2. Widerlegung von Brams zweiten Begründungssatz
Es spricht vieles dafür, dass nicht alle Elfen Vegetarier sind. Aber auch wenn das nicht zutreffen sollte: Stell dir mal vor, du und ein gewisser erklärungswütiger Maulwurf wären unsterblich und hätten Jahrtausende Zeit, sich auf den Sack zu gehen. Gibt es einen besseren Grund für einen Krieg? Ich denke nicht, Tim.
Dasselbe Argument spricht übrigens auch gegen eine antielfische Allianz. Unterschiedliche soziale Gruppen haben sich in der Geschichte nur durch Repression oder langsame Vermischung mittelfristig vereinen lassen. Und die kriegerische Ausrottung einer ganzen Spezies wird mit Sicherheit ein ausgesprochen langfristiges Konzept erfordern.
Der dritte Satz von Bram.... mhhm. Er ist zwar niederträchtig, aber irgendwie zieht er.  |
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Dinnz Poser.

Anmeldungsdatum: 09.05.2006 Beiträge: 341 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensium

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Verfasst am: 15 Mai 2007 15:13 Titel: |
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| Elfen essen meinem Essen das Essen weg!!! |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 27 Jun 2007 19:52 Titel: |
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| Marten hat folgendes geschrieben: |
Am Anfang stehen die Alben der germanischen Sagenwelt und die Sagengestalten der Kelten. Mit zukunftsweisender deutscher Gründlichkeit haben die Germanen ordentlich zwischen Göttern, Riesen, Menschen und Alben unterschieden. Alben sind unterirdische Schatzwühler, Zauberer und Schmiede. Also ganz die Vorfahren der Zwerge in der Fantasy.
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Meinen Kentnissen nach unterteilte man die Alben in Lios-alfar(Lichtalben) und in Swart-alfar(Schwarz- oder Dunkelalben).Aus den Lichtalben entwickelten sich die Elfen(literaturgisch gemeint).Die Swart-alfar waren Ymirs Brut ,heißt:Zwerge.Damit währe die Ehre der Zwerge wiederhergestellt.(Übrigens:Die Zwerge und Elfen(=Alben) waren schon damals verfeindet^^)
Und nun zu den Elfen.Ich glaub die Elfen werden nie in der Fantasy aussterben.Es gibt sehr wenige Bücher in denen das passiert. Spoiler(Ausnahme:Die Rache der Zwerge)Spoiler
Ich sage aber,die Elfen müssten irgendwann aussterben:
Die Zwerge und Elfen liefern sich seit der Entstehung der Fantasy Kämpfe.Allerdings verfügen die Zwerge (meiner Meinung nach) über eine Überzahl.Das Volk der Zwerge besteht aus Kriegern.Irgendwann müsste ein Krieg entstehen,der die Elfen ausrotten müsst,da die Zwerge bessere Krieger sind,über mehr Ausdauer verfügen und bessere Waffen besitzen.Markus Heitz hat das in Die Rache der Zwerge schön beschrieben.(Zwerge Fans müssen diese Reihe kaufen!!)
Hier ein lehrreicher Spruch von Boinil "Ingrimsch" Zweiklingeaus dem Clan der Axtschwingervom Stamm der Zweiten:
Die überragende Länge eines Lebewesens oder eines Gliedmaßes ist nicht alles.Das sieht man an den Elben(=Elfen).Ich sage immer:Wer lang ist,wird einfacher getroffen!
@der namenlose zwerg Genau |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 18 Jul 2007 19:44 Titel: |
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Hmmm.
Deine Argumentation in allen Ehren, Thoros, aber sie zieht nur im Rahmen von Fantasy-ROMANEN.
| Thoros hat folgendes geschrieben: | | Allerdings verfügen die Zwerge (meiner Meinung nach) über eine Überzahl. |
Warum?
| Thoros hat folgendes geschrieben: | | Das Volk der Zwerge besteht aus Kriegern.Irgendwann müsste ein Krieg entstehen,der die Elfen ausrotten müsst,da die Zwerge bessere Krieger sind,über mehr Ausdauer verfügen und bessere Waffen besitzen. |
In Sachen "historischer Realismus" ziemlicher Blödsinn.
1. Das Volk der Zwerge kann nur dann vollständig aus Kriegern bestehen, wenn es sich ausschließlich von Raub ernährt. Das führt zwangsläufig zu einer größeren Anzahl verschiedener Feinde, sowie mittelfristig zu einem Verlust der eigenen kulturellen Identität und damit zur Auflösung der Zwerge als Volk.
2. Wenn die Zwerge lediglich einen bemerkenswert hohen Anteil an Kriegern im Verhältnis zur Restbevölkerung stellen (sagen wir mehr als 10%), so haben die Elfen doch den Vorteil der LANGEN Vorbereitungszeit und der Unempfindlichkeit gegen Krankheiten. Typischerweise sterben in den Kriegen des Mittelalters mehr Soldaten auf dem Marsch als in der Schlacht - Seuchen, Hunger, kleinere Verletzungen, Unfälle, etc. So etwas betrifft Elfen fast überhaupt nicht.
3. Das ein Krieg zwischen Elfen und Zwergen ausbricht ist ebenso wahrscheinlich, wie dass ein Krieg zwischen Zwergen und Menschen ausbricht - wer etwas anderes behauptet, müsste mir eine nicht-rassistische Argumentation vorlegen, und bisher habe ich von keiner gehört...
4. Ja, es hilft, mehr und besser ausgebildete Soldaten zu haben und obendrein mehr und bessere Waffen, wenn man einen Krieg gewinnen will.
Nein, das Material allein entscheidet den Krieg nicht. Man betrachte unter vielen Beispielen den Siebenjährigen Krieg Preußens oder den Vietnam-Krieg oder auch den russischen Krieg in Afghanistan.
5. Die Sache mit der Ausdauer. Gut, sage ich, Ausdauer ist im Kampf was Feines und ich wäre froh, wenn ich selber ein gutes Portiönchen mehr davon hätte. Aber jemand, der nur das letzte JAHRTAUSEND damit verbracht hat, sich in seinen Kampffertigkeiten zu verbessern, der BRAUCHT keine besondere Ausdauer (vielleicht ausgenommen, er kämpfte gegen eine Übermacht). Überleg dir einfach, wie gut Kampfkunstmeister der Menschen werden, die bestenfalls 40-50 Jahre Zeit haben, gut zu werden. In einem Kampf mit so jemandem entscheidet die Ausdauer nichts. |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 02 Aug 2007 15:14 Titel: |
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Hmm,die Argumente überzeugen mich....
ABER zu Punkt 3:
Jeder müsste gehört haben was mit Deutschland geschehen ist als Hitler an die Macht kam.Es genügt eine Person(oder ein paar mehr) um einen Krieg auszulösen.Es ist zwar ziemlich unwahrscheinlich ,dass alle Zwerge bzw. Elfen am Krieg teilnehmen,doch wenn ein Großteil mitmacht und vernichtet wird,liegt der kümmerliche Rest einfachso da.Es gibt verschiedene Gründe:Rache,Machtgier,Haß... |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 02 Aug 2007 22:52 Titel: |
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Ein Krieg kann in der Tat von einer relativ kleinen Gruppe von Menschen vom Zaun gebrochen werden. Auch "Gründe" für einen Krieg sind leicht zu finden, wenn man einen haben will.
Aber um in deinem Hitler-Beispiel zu bleiben:
| Zitat: | | Es ist zwar ziemlich unwahrscheinlich ,dass alle Zwerge bzw. Elfen am Krieg teilnehmen,doch wenn ein Großteil mitmacht und vernichtet wird,liegt der kümmerliche Rest einfachso da. |
Wir haben den 2. Weltkrieg verloren, aber schau dich mal um - wir sind über 80 Millionen, eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt und durchaus imstande mit den Siegern von damals in vielerlei Hinsicht zu konkurrieren. Oder wie Tombas sagte: "Frag mal die Alliierten, wen sie heute beneiden!" |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 03 Aug 2007 15:18 Titel: |
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| Zitat: | | Wir haben den 2. Weltkrieg verloren, aber schau dich mal um - wir sind über 80 Millionen, eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt und durchaus imstande mit den Siegern von damals in vielerlei Hinsicht zu konkurrieren. Oder wie Tombas sagte: "Frag mal die Alliierten, wen sie heute beneiden!" |
Ja,weil die Alliierten uns in Ruhe gelassen haben.Deutschland lag damals in Trümmern,die Soldaten waren alle im Krieg,wer hätte einer Armee einhalt bieten können?Es müssten ja nicht mal Millionen sein,es würden einige tausend genügen...
| Zitat: | | Typischerweise sterben in den Kriegen des Mittelalters mehr Soldaten auf dem Marsch als in der Schlacht - Seuchen, Hunger, kleinere Verletzungen, Unfälle, etc. So etwas betrifft Elfen fast überhaupt nicht. |
Das kommt auf die Strategie an.Wenn für alles vorgesorgt wird,es möglichst viele Städte zum rasten gibt,die Krieger erfahren sind und genug Wundheiler mitkommen,dann können die Verluste auf ein Minimum eingedämm werden.
| Zitat: | | Aber jemand, der nur das letzte JAHRTAUSEND damit verbracht hat, sich in seinen Kampffertigkeiten zu verbessern, |
Du musst aber bedenken,dass auch zwerge langlebieg sind.Die Zwerge haben zwar kein Jahrtausend Zeit,aber Jahrhunderte genügen.Die Zwerge sind klein und haben deshalb einen niedrigerern Stoffwechsel,was ein längeres Leben bedeutet. |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 03 Aug 2007 19:41 Titel: |
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Blöderweise hat der kümmerliche Rest von Deutschland NICHT einfach so dagelegen. Vernichtungskriege sind eine sehr langwierige Angelegenheit, die nur bei großen Zahlenmissverhältnissen zwischen Angreifer und Verteidiger bzw. einer kritisch-niedrigen Zahl der Verteidiger Erfolg verspricht. Ob das bei Elfen und Zwergen der Fall ist, hängt sehr von der Konzeption der Welt ab.
Zum zweiten Punkt: Richtig, und die berufsmäßigen Feldherren des Mittelalters waren alle Idioten, die das nicht geahnt haben...
Es gab nie genug Städte und überreiche Ernten, um ein Heer UND die Bevölkerung zu versorgen. Gut, die Soldaten sind satt - aber wer bestellt dann im nächsten Jahr die Felder? Und Städte müssen selbst Nahrungsmittel importieren...
Und was die Wundheiler angeht: Aderlass, Amputation, Schröpfen und so gut wie keine Heilkräuter. Selbst wenn man arabische Gelehrte mitgeschleppt hätte - wie hätten die z.B. ansteckende Krankheiten in einem Heerlager eindämmen sollen?
Drittens: Es macht also keinen Unterschied, ein Jahr oder zehn Jahre zu lernen? Zum Teufel, warum hab ich dann mein Abi nicht in der 5. Klasse gemacht?!
Was den Stoffwechsel angeht: Lebewesen mit langsamen Stoffwechsel leben nicht nur länger, sondern reagieren auch langsamer... nicht so gut, wenn du mich fragst. |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 07 Aug 2007 16:14 Titel: |
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Hmm,hast wieder Recht
| Marten hat folgendes geschrieben: | | (...) Es macht also keinen Unterschied, ein Jahr oder zehn Jahre zu lernen? ( ... ) |
Doch ,aber irgendwann wird man an einem Punkt gelangen,andem man nicht mehr weiterkann.Ich denke nicht,dass man an einer Waffe so lange braucht um sie zu perfektionieren.(Ca. 500 Jahre oder n bisschen mehr) |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 12 Aug 2007 22:26 Titel: |
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Glaube ich nicht. Mit dem Altern geht eine ständige Veränderung der eigenen Person und der Selbstwahrnehmung einher. Es ist also durchaus möglich, sich immer weiter zu verbessern, wenn man elfische Begabungen mitbringt.
Un Perfektion ist ohnehin unerreichbar. Im Übrigen hat eine unsterbliche Rasse wie die Elfen einen ganz anderen Blick auf den Tod und das Sterben, vermute ich.
Oder nicht? |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 02 März 2008 19:27 Titel: |
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Wäre es nicht eine Quall,ewig lange zu leben?
Ich denke nicht,dass sie ewig lange leben wollten. |
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Marten so wenige Tasten - so viel zu sagen

Anmeldungsdatum: 08.05.2006 Beiträge: 708 Wohnort: Fringshuus

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Verfasst am: 02 März 2008 21:03 Titel: |
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Stimmt. Ich hab, glaube ich, schon weiter oben das Beispiel gebracht: Ein Elf könnte ein Haus aus Titan bauen und zusehen, wie es zerfällt. Ich vermute, dass das eine ziemlich morbide Einstellung nach sich zieht.
Man könnte sich vorstellen, dass das ein lemmingartiges Verhalten nach sich zieht; dass also ab einem gewissen Alter die Selbstzerstörungsrate stark ansteigt.
Hast du mal was von Anne Rice gelesen, van Wolffaust? Ich glaube, der dritte Band der Vampirgeschichten, "Queen of the Damned", beleuchtet das Problem der Unsterblichkeit - hier in Verbindung mit Unzerstörbarkeit. |
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Van Wolffaust Knochenbrecher-Unterlehrling

Anmeldungsdatum: 15.06.2007 Beiträge: 139

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Verfasst am: 03 März 2008 16:03 Titel: |
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| Marten hat folgendes geschrieben: | | Hast du mal was von Anne Rice gelesen, van Wolffaust? Ich glaube, der dritte Band der Vampirgeschichten, "Queen of the Damned", beleuchtet das Problem der Unsterblichkeit - hier in Verbindung mit Unzerstörbarkeit. |
(Noch) nicht.
Aber ich hab mir schon Gedanken über Unsterblichkeit gemacht.
Und dann noch unzerstörbarkeit,das wäre schrecklich.
Überhaupt:Wie wäre dann mit der Bevölkerungszahl?Nicht sonderlich hoch... |
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